27.08.2005 | Einblicke und Aussichten...
28. 08. 2005 - 05:17
Hüt am Morge isches chli länger gangä mit ufstah, ha
chli en unruhigi Nacht gha, d’Polizii hed i de
Strass vorem Hotel dure die ganz Nacht Absperrige
abgladä. D’Strass wird am Sunntig gsperrt,
warum weiss eigentlich keine so richtig. Anyway, ich
bi de Mal usem Zimmer usekroche uf mine Plattfüess
und mal Richtig Flatiron abgwatschlet.
S’Faltiron wird vu de New York äs Huus gnännt
wo eigetnlich jede schu mal i sim Läbä gseh hed: Das
isch en drüüeggigs Huus wo a de Egge 5th Avenue und
Broadway staht und will de Broadway d’Insle
Manhattan diagonal durlauft isch das Huus halt
drüüeggig. Vo dette a bini mit de Subway Richtig Down
Town Manhatten underwägs gsi, also äs isch ender bim
Versuech blibe, da a) Samschtig gsi isch und b)
relativ vili Sperrige wägä Buuarbeite vorgnuh worde
sind. Ich bi de entnärvt nachere halb Schtund bi de
City Hall usgschtige und dette i Park ine gloffe. De
Brunne wos dette hed wird nu mit Gasliechtli
belüüchtet, au das isch en foti wärt gsi. Ich bi grad
schier zum Park usegschuenet, da laufi anes Plakat
ane: „Sit out, go in!“ Hmmm, etz chamer
tatsächlich umesuscht i dem Park (und nu i 9 wiitere
Parkalaage in Down Town Manhattan) via WLAN ufs
Internet. Ich natürli grad mis iBook uspackt und ab
ufs Internet. Woni so am umesurfe gsi bi, isch en
Herr z’laufe cho und hed interessiert nachem
iBook gfragt und so simmer is Gschpräch cho. De Alex
hed ganz interessanti Sachä z’verzelle gwüsst:
Daser i de Schwiiz als Ustuuschschtudänt gsi isch,
daser imene A-Team bi de Green Berets gsi isch, daser
im Desert I (bi üs au bekannt underem Name Operation
Desertstorm 1991) verdeckti Operation duregfüehrt hed
und vo füf Chugle und äme Huufe Granatschplitter
troffe worde isch, är äs Master Degree als Engineer
hed, daser Gschichtsprofessor isch, daser bi 9/11
huutnöch derbii gsi isch (und so ganz näbebii hüt
s’erscht Mal drüber mit öpperem gredt hed) und
und und. Mier hend ca. 2,5h mitenand gredt und
d’Ziit isch ume wie im Fluug. Schu nu cool
wemer so Lüüt eifach so kännälernt. Är hed mier au nu
äs paar Iiblick i die momentani Politik, sinere
Haltig zum Ganzä im Irak und mier au nu so vu
Ingenieur zu Ingenieur über d’Ereigniss am 9/11
äs paar Gedankeaschtöss zum drüber nachädänkä mit ufe
Wäg gäh. Är hed mier au gseid daser für so Gedankä
und Ideeä eigentlich nu is Gfängnis chäm wener nu bi
de Army wär (sovil zum Thema Freiheit und Recht auf
freie Meinungsäusserung). Uf alli Fäll bini wider äs
paar Erfahrige riicher und wemers so aluegt gschiider
i gwüsserlei Hinsicht.
Ich ha ja eigentlich immer Vorurteil gha gägeüber de Amerikaner als solches, sigs vo verschiedene Erfahrige nache vo früehner i de Ferie oder so und natürli au usem politische Wältgscheh nachä. Wasi hie aber in New York vorgfunde ha, sind üsserscht hilfsbereit Lüüt gsi, nätti Lüüt, Lüüt wo für ihres wenige Gäld müend schträng schaffä, Lüüt wo nid immer mit em politische System iiverschtandä sind und und und. Ich bi zum Schluss cho dass nid de chlini Amerikaner vo sim Land sovil Sachä verlangt, nei, äs isch ender s’ganzä politische System wo die Lüüt nach usse repräsentiert und so isch wie dases isch. Ich chönnt etz das nu ändlos wiiterfüehre, aber hie söll s’sich ja umene Reisebricht handlä und nid umene politische „Rundschau-Diskussion“. Uf alli Fäll chani vu minere Siite das Ganzä etz vil differenzierter aaluege.
Nach dere Begägnig bini wiiter Richtig Staton Island Ferry. Das isch d’Fähri wo d’Insle Manhatten mit de Insle Staton Island verbindet. Die Fähri isch gratis und me cha dette eifach druuf gah und während de 30 Minütige Überfahrt vom Schiff us d’Skyline und natürli au d’Satue of Liberty fötele. Dännä acho, bini schnell ums Gebäude ume und denn wider uf die gliich Fähri für zrugg, will Staton Island isch eigentlich nid soooo sehenswärt.
Woni zrugg in Donw Town Manhatten gsi bi, bini am Ufer nach Richtig Pier 17 gloffe und ha mich dette mit Blick uf d’Brooklyn Bridge chli erholt. Nach dere Erholigsphase bini am Ufer nache ufem Hudson River Uferwäg gloffe. De füehrt um d’Halbinsle Manhatten ume und gahd nacher a dä alte Piers nache de Hudson River duruf. Wunderbar zum laufe, beobachte und und und, aber leider uhuere schträng zum laufe, vorallem wenns so warm isch wie hüt
Am halbi 6i bini au wider im Hotel gsi, hami frisch gmacht (schu geil wemer daf düschele) und bi de grad wider ufe Wäg Richtig Times Square woni mit mim lokale Tourguide Simona vorem nüü eröffnete Hardrock Café abgmacht ha. Dette acho hani schu mal en Überraschig erläbt: Die guet Simona hed en Tisch für üs im HRC reserviert und das amene Samschtigabig!! So geil, mier hend ca. 15min gwartet und während dere Ziit hemmer chönne ufeme Monitor verfolge wemer ufgrüeft wärdid zum sitze. Womer denn dra gsi sind simmer abe und a üse Tisch geleitet worde. Mier hend richtig guet g’Ässä und sind nacher mit vollem Buuch ufe hell erlüchteti Times Square gu Föteli machä. So genial, das isch eifach hell und a jedem Egge chamer öppis entdeckä. Au huufe Tourischte sind dette gsi, kei Ahnig was die hend wellä
Schwären Herzens hani denn d’Simona müesse verabschide, sie hed nu müesse s’Auto verwütsche damit sie zu ihrem Wohnort in New Jersey chund (weisch dette wo sich de Fuchs, de Hirsch, de Haas und s’Reh guet Nacht sägid). Ich wünsche ihre nu en gueti reschtlichi Ziit hie in N.Y. und wünsche ihre (und ihrne 2 Göffer) en gueti und sicheri Heireis
Ich ha de nu äs paar Pics gschosse und bi de au gli mit de Subway hei (obwohl d’Subway sött nid Subway heisse sondern Saunaway - isch immer so heiss dett unne).
Ich ha ja eigentlich immer Vorurteil gha gägeüber de Amerikaner als solches, sigs vo verschiedene Erfahrige nache vo früehner i de Ferie oder so und natürli au usem politische Wältgscheh nachä. Wasi hie aber in New York vorgfunde ha, sind üsserscht hilfsbereit Lüüt gsi, nätti Lüüt, Lüüt wo für ihres wenige Gäld müend schträng schaffä, Lüüt wo nid immer mit em politische System iiverschtandä sind und und und. Ich bi zum Schluss cho dass nid de chlini Amerikaner vo sim Land sovil Sachä verlangt, nei, äs isch ender s’ganzä politische System wo die Lüüt nach usse repräsentiert und so isch wie dases isch. Ich chönnt etz das nu ändlos wiiterfüehre, aber hie söll s’sich ja umene Reisebricht handlä und nid umene politische „Rundschau-Diskussion“. Uf alli Fäll chani vu minere Siite das Ganzä etz vil differenzierter aaluege.
Nach dere Begägnig bini wiiter Richtig Staton Island Ferry. Das isch d’Fähri wo d’Insle Manhatten mit de Insle Staton Island verbindet. Die Fähri isch gratis und me cha dette eifach druuf gah und während de 30 Minütige Überfahrt vom Schiff us d’Skyline und natürli au d’Satue of Liberty fötele. Dännä acho, bini schnell ums Gebäude ume und denn wider uf die gliich Fähri für zrugg, will Staton Island isch eigentlich nid soooo sehenswärt.
Woni zrugg in Donw Town Manhatten gsi bi, bini am Ufer nach Richtig Pier 17 gloffe und ha mich dette mit Blick uf d’Brooklyn Bridge chli erholt. Nach dere Erholigsphase bini am Ufer nache ufem Hudson River Uferwäg gloffe. De füehrt um d’Halbinsle Manhatten ume und gahd nacher a dä alte Piers nache de Hudson River duruf. Wunderbar zum laufe, beobachte und und und, aber leider uhuere schträng zum laufe, vorallem wenns so warm isch wie hüt
Am halbi 6i bini au wider im Hotel gsi, hami frisch gmacht (schu geil wemer daf düschele) und bi de grad wider ufe Wäg Richtig Times Square woni mit mim lokale Tourguide Simona vorem nüü eröffnete Hardrock Café abgmacht ha. Dette acho hani schu mal en Überraschig erläbt: Die guet Simona hed en Tisch für üs im HRC reserviert und das amene Samschtigabig!! So geil, mier hend ca. 15min gwartet und während dere Ziit hemmer chönne ufeme Monitor verfolge wemer ufgrüeft wärdid zum sitze. Womer denn dra gsi sind simmer abe und a üse Tisch geleitet worde. Mier hend richtig guet g’Ässä und sind nacher mit vollem Buuch ufe hell erlüchteti Times Square gu Föteli machä. So genial, das isch eifach hell und a jedem Egge chamer öppis entdeckä. Au huufe Tourischte sind dette gsi, kei Ahnig was die hend wellä
Schwären Herzens hani denn d’Simona müesse verabschide, sie hed nu müesse s’Auto verwütsche damit sie zu ihrem Wohnort in New Jersey chund (weisch dette wo sich de Fuchs, de Hirsch, de Haas und s’Reh guet Nacht sägid). Ich wünsche ihre nu en gueti reschtlichi Ziit hie in N.Y. und wünsche ihre (und ihrne 2 Göffer) en gueti und sicheri Heireis
Ich ha de nu äs paar Pics gschosse und bi de au gli mit de Subway hei (obwohl d’Subway sött nid Subway heisse sondern Saunaway - isch immer so heiss dett unne).
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