14.08.2005 | Toronto - Die Ankunft...

Sodele, jetzt woni die Ziile tue schriibe bini schu fertig verpflegt am Schtubetisch vom Danny und am Bob und luege mit eim Ohr und Aug chli CSI – Las Vegas.
Hüt am Morge isches relativ guet uf Züri use gangä, alle sguet, wenn nid unbedingt die vili Lüüt hättid müesse si vorem Iicheckä und vorem Zoll. S’erscht Mal hani nu döffe is Dock E use surre mit de Undergrund-Superturbo-Schwebeseilziehbahn. Das Dock isch halt schu schön (obwohl schön chamer ja immer elativ agseh, mier gfallts vom Architektonische här, aber vom Brandmäldertechnische Katastrophe! S’Stichwort isch hie nume ESSER). De Flug isch de au meh oder weniger pünktlich gangä, aber de Bomber woni gha ha *aargh* Ha schu schier gmeint de Bagger-Päuli flüügi die Boing 767, das Ding hed töönt wiene Menzimuck am Himmel würd umekurve *surr* *miööög* *brrrr* *knarz* Voll geil gsi. Au de Sitz isch schu chli a Altersschwächi erchrankt gsi, das Ding isch immer unbemerkt nach hinne verreist. Während em Fluug hani immer eis Ohr voll und ganz am Sitznachber gwidmett, da mis Chopfhörerli en Wackeldackelkontakt gha hed. Aber en Stromer cha doch das nid erschüttere, d’Stewardess hed mier de nu welle s’Wärchzüüg bringe woni das Ding mit de Gablä und em Mässer gflickt ha. Sie hed gmeint dass s’einte Triebwärch aligs bim alaah chli hueschtet und d’Brämsänä nid grad de Hammer sigid...
Apropos Gablä: S’Fueter isch guet gsi, hed feins Chicken gäh und en Pizza am Schluss. Au underhaltigstechnisch isch alles guet gsi, mier hend zwei Kinofilm gluegt: „Million Dollar Babe“ und „Red Sox“, wobii de erschteri Film chli ganz truurig gsi isch. Denn hed sich plötzlich so eigeartige Verwesigs- und Modergruch übere Flüüger gleid, die hend doch tatsächlich de „Batman“ usem Jahr 1988 usgrabä (obwohl ich ja nu nid sicher bi öb s’Gschtänkli us de AHV-Reihe hinder mier cho isch). Aber au das isch duregangä und irgendwenn hemmer au kei Tuirbulänzä meh gha und sind ufem Sinkfluug nach Toronto gangä. As paarne isches glaubi chli schräng inecho dass mier usgrächnet uf dere Pischte hend müesse landä wie de ander Flüüger wo chli en z’lange Brämswäg gha hed Winking Aber mier hend das guet gmeischteret und am Schluss hend alli so verdächtig klatschet...
Mier hend de ca. 1 1/2h Verschpätig gha, und ich ha immer müesse a Danny dänkä wie är um de huere Fluughafä umekurvet...
De Bomber hed üs de usegschpeutzt und mier hend de Bus müesse näh für is Hauptgebäude. Dette isch das unsägliche Leid mit de „Immigration-Control“ wider mal losgangä. En Hundeblick da, en Verwiis uf mini spärliche Känntnis vu de Sprach dette, hend mal wider Wunder gwirkt (nid daser etz de Trick müend wiitersägä Winking)
Woni de min Goffer au nu abem Band zerrt ha, bini locker usebeidlet und ha dusse müesse mal gugge öb de Danny schu ume isch. Leider heds dasmal keis Schildli mit „Andrin“ umegha, also bini use gloffe. Dusse hani ganz verzwiiflet unegugget und plötzli seid eine. „Hello young man!“ – de Danny. Mier sind de mit em Auto nach168 Gamble Avenue gheizt, allerdings simmer nu gu poschte und hend nu chli Schtau gha (sone Depp hed mal wider sin 230er Mercedes zerleid a de LeitplankäWinking. Womer de acho sind, isches de losgangä mit Begrüesse und die nüüe Schtudäntä kännälehrä (Jose 2 frrrrrrrrrrom Spain und de Tobias from Germany) und Bier inelaah (ha ja schgu gwüsst dass de Chüelschrank chalt isch, daser aber grad Iismöckli im Bier produziert isch au mier nüü gsi) und Znacht ässä (Lecker Gümel mit Rüebli, Chabis, Squish und Fleisch Winking
Als Schlafplatz hani an Danny sis Bett im Basement übercho, sehr breit (so wie ich) aber nid sehr lang und mit Mettalrahme obe und unne Happy Chunsch der ender vor wie inere Bäärehöhli als wie imene Zimmer: Dunkel und nume 14°C warm – d’Klimaalaag lauft Vollgas und zwei Bääre schnarchlid um d’Wett. Aber etz chund nus s’Beschte (und da isch de Casanova en Bettseicher dranane: Chum hie, hani die erscht Nacht schu mit eme wiibliche Wese verbrungä! An Danny sis Hundäli (Do you remeber: Dakota) hed mich ufem Bett bsuecht und bi mier die ganz Nacht d’Füess gwärmet.
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